Vortrag: Eritreische Flüchtlinge – gefoltert, geflohen, aber nicht in Sicherheit

tazberichteritreafolterIm Rahmen der 5. Bremer Integrationswoche hielt ich einen Vortrag über das Schicksal tausender eritreischer Flüchtlinge, die auf ihrem Weg aus dem Folterstaat bis nach Deutschland unsägliches Grauen erdulden müssen: Verschleppung direkt aus Lagern des UNHCR, barbarische Folter durch Menschenhändler, Inhaftierungen unter unmenschlichen Bedingungen in Ägypten und Libyen und die Gefahr, den Mördern des IS in die Hände zu fallen. Gelingt es ihnen trotz all dieser Schrecken bis zum Mittelmeer durchzukommen, erwartet sie die lebensgefährliche Überfahrt, die in der ersten Hälfte dieses Jahres schon fast so viele Todesopfer gekostet hat, wie im ganzen letzten Jahr. Die Schließung der Balkanroute, welche laut Bundesregierung die Menschen angeblich vor dem Ertrinken bewahren soll, treibt sie im Gegenteil genau in diesen Tod. Doch die Politik schweigt. Und nicht nur das. In Deutschland angekommen, müssen die eritreischen Flüchtlinge erleben, dass sie von ihrem diktatorischen Regime zur Abgabe einer „Aufbausteuer“ erpresst werden. Die Bundesregierung weiß davon, und lässt es geschehen …

Die taz hat über den Vortrag berichtet.

 

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