Siemens-Deal in Ägypten – Too big to fail?

zenith-siemensIn Rekordtempo baut Siemens Gasturbinen auf, die Ägyptens Stromnot tatsächlich lindern könnten. Doch das Sisi-Regime steht vor einem Finanzkollaps – und der größte Auftrag in der Firmengeschichte droht, zum Bumerang zu werden.

»Ägypten verschafft uns Luft«, zeigte sich Siemens-Manager Willi Meixner nach der Unterzeichnung im Juni 2015 erleichtert. Auf dem Tisch lagen Verträge über ein Megaprojekt zur Energiegewinnung in Ägypten, ein Paket aus Gas- und Dampfturbinenkraftwerken sowie 12 Windparks mit einer zusätzlichen Fabrik für Windkraft-Rotorblätter im Gesamtauftragsvolumen von 8 Milliarden Euro. Für Siemens war es der größte Abschluss in der Firmengeschichte und Rettung zugleich in einer prekären Situation, in der man bereits plante, am Standort Mühlheim rund 900 Arbeitsplätze zu streichen. Und mit dem Großauftrag konnte sich Siemens überdies auch mit einem Schlag zum Marktführer gegenüber der übermächtigen amerikanischen Konkurrenz von General Electric erheben. Mit nur einem – zugegebenermaßen gigantischen – Auftrag, verbannte Siemens das Unternehmen GE in Ägypten auf einen weit abgeschlagenen zweiten Platz.

Die Dimension des Abschlusses verschlug Beobachtern die Sprache und ließ kritische Stimmen verstummen. Zu offensichtlich war der wirtschaftliche Vorteil des mit Unterstützung der Kanzlerin eingefädelten Deals. Auch bei der Euler Hermes AG, die für die von der Politik genehmigte Bürgschaft zuständig ist, ist man sich bewusst, dass Kredite über acht Milliarden Seltenheitswert besitzen. »Das sind schon Ausnahmeprojekte«, räumt man im Fachressort für Exportgarantien ein. Üblicherweise rangieren dort die zu bewilligenden Kredite bei Summen von rund 50 Millionen Euro. 250 Millionen Euro seien schon Großprojekte, und ab einer halben Milliarde müsse der Haushaltsausschuss in Kenntnis gesetzt werden. Acht Milliarden sind da ein riesiger Betrag, der auch für Euler Hermes eine Besonderheit darstellt. Immerhin gilt es, die Förderungswürdigkeit und die risikomäßige Vertretbarkeit eines solchen Kredites gegenüber dem Interministeriellen Ausschuss für Exportkreditgarantien nachzuweisen. Dieser besteht aus Vertretern des Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministeriums, des Auswärtigen Amtes sowie des Entwicklungsministeriums. Erst wenn diese vier Ministerien einstimmig positiv votieren, kann für solch ein Projekt grünes Licht gegeben werden. Euler Hermes vergibt dann im Namen des Bundeswirtschaftsministeriums die Garantie. Doch die Verantwortung trägt immer die Politik.

Sicherung deutscher Arbeitsplätze ging vor

Als der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi Anfang Juni 2015 in Vorbereitung des Deals über den roten Teppich vor dem Kanzleramt schreiten durfte, reagierten Menschenrechtsaktivisten und ägyptische Oppositionelle mit hörbarem Unmut. Schließlich hatte die Kanzlerin versichert, den Ex-General nach dessen Putsch gegen die gewählte Regierung von Mohammed Mursi erst nach Berlin einzuladen, wenn Ägypten über ein Parlament verfügt. Davon war Ägypten im letzten Sommer meilenweit entfernt, trotzdem empfing Angela Merkel den Potentaten vom Nil mit freundlichen Gesten am Spreeufer.

Die Sicherung deutscher Arbeitsplätze beim Großunternehmen Siemens, steuerfähige Erträge im Exportgeschäft sowie politische Interessen der Kooperation mit dem bevölkerungsreichsten arabischen Land, das man gebetmühlenhaft – und entgegen der tatsächlich Sicherheitslage – als Anker der Stabilität im Mittleren Osten bezeichnet, waren ausschlaggebend, das Milliardenprojekt mit der Unterzeichnung beim Besuch des ägyptischen Präsidenten in Berlin auf den Weg zu bringen. Gegen die wirtschaftlichen und vermeintlich politischen Vorteile verblassten die einstigen verfassungs- und menschenrechtlichen Bedenken.

Für Siemens war an jenem Tag im Juni letzten Jahres der Startschuss gefallen für eine Aufgabe, die hinsichtlich des logistischen Aufwands, der Anforderungen an organisatorisches Talent und des Arbeitseinsatzes einmalig war. Für drei Standorte in Ägypten – Beni Suef, Burullus und New Capital – waren 24 Gasturbinen, 12 Dampfturbinen, 24 Abhitzedampferzeuger sowie 36 Stromgeneratoren zu bauen und binnen eines Jahres nach Ägypten zu transportieren und zu installieren. Von der zu erzielenden Endgesamtleistung von 14,4 Gigawatt sollten 19 Monate nach Vertragsunterzeichnung bereits 4,4, Gigawatt ins ägyptische Stromnetz gespeist werden – sechs Monate schneller als der weltweite Bestwert.

Im Februar 2016 verließen die ersten beiden Gasturbinen für das rund 110 Kilometer südlich von Kairo gelegene Beni Suef auf einem Binnenschiff den Berliner Westhafen in Richtung Rotterdam. Von da ging es nach dem Umschiffen weiter durch das Mittelmeer und den Suez-Kanal bis nach Adabiya am Roten Meer, wo die Umladung auf riesige Laster erfolgte, die ihre schwere Fracht durch die Wüste bis nach Beni Suef bringen mussten. Gesamtgewicht: 890 Tonnen. Der Airbus A380, zum Vergleich, hat ein Leergewicht von 277 Tonnen.

Es mutet wie ein Wunder an, dass pünktlich im Mai 2016 die ersten beiden Gasturbinen in Beni Suef auf ihre Fundamente gesetzt werden konnten, ein Standort, der nach Fertigstellung das größte Gas- und Dampfturbinenkraftwerk weltweit sein wird. Doch inzwischen hat sich das Wunder, bei dem Tausende von Arbeitskräften in Deutschland und Ägypten zeitlich minutiös koordiniert Hand in Hand arbeiten müssen, noch zehnmal wiederholt. Mittlerweile stehen alle Turbinen in Beni Suef, Burullus und New Capital, dem Standort einer von Präsident Sisi kühn geplanten neuen Metropole in der Wüste östlich von Kairo. Insgesamt rund 14.000 Arbeiter waren dafür Tag und Nacht, sieben Tage die Woche, im Einsatz, und die Zahl wird sich im Laufe der kommenden Monate auf über 20.000 erhöhen.

Die Suche nach qualifizierten Arbeitskräften ist schwierig

Ahmed El Saadany, Projekt- und Trainingsmanager von Siemens Ägypten, ist denn auch voll des Lobes für diesen Einsatz und weiß gleichzeitig ein Lied davon zu singen, wie schwer es ist, für die Betreibung der Kraftwerke qualifiziertes Personal auszubilden. Insgesamt 600 Techniker und Ingenieure soll Siemens dafür anlernen, so will es der Vertrag. An Bewerbern mangelt es nicht. »Wir wurden nach der Ausschreibung regelrecht überschüttet. Im April und Mai hatten sich bereits mehr als 23.000 Anwärter bei uns beworben«, so El Saadany, der inzwischen aufgehört hat, mitzuzählen. Jeden Monat kommen weitere Bewerbungen rein. »An Quantität mangelt es da nicht«, so der Manager. »Aber was die Qualität angeht, haben wir ein großes Problem.« Auf dem ägyptischen Arbeitsmarkt, insbesondere bei Beschäftigten des Ministeriums für Elektrizität, das Vertragspartner des Projektes ist, klaffe eine erhebliche Lücke zwischen Ausbildung und Fähigkeiten. Zwar gäbe es jedes Jahr Hunderttausende, die mit einem technischen Abschluss auf den Arbeitsmarkt drängen. »Doch die meisten können nicht einmal Englisch, was zwingend erforderlich ist bei einem solchen Projekt. Höchstens 5 Prozent sind überhaupt für einen solchen Job geeignet.«

Entsprechend dürftig fällt die Auslese aus. Gerade einmal um die 50 Bewerber pro Monat kann sich Siemens aus dem riesigen Angebot auswählen und wird bis Ende 2016 dann um die 300 Auszubildende angeworben haben, die in sechsmonatigen Einsätzen in Ägypten und Deutschland auf ihre neue Aufgabe vorbereitet werden. Insgesamt braucht Siemens für die Gas- und Dampfturbinenkraftwerke und die weiteren geplanten 12 Windparks rund 1.000 talentierte Mitarbeiter. Ein Tropfen auf den heißen Stein im Kampf gegen das immense Ausmaß der Arbeitslosigkeit im Land. Doch El Saadany verweist auf die hohe Qualität der Ausbildung, die richtungsweisend für ein Land sei, in dem ein Job im öffentlichen Sektor noch immer ein begehrtes Karriereziel ist – egal zu welch niedrigen Anforderungen. »Wir vermitteln den Auszubildenden nicht nur technisches Know-how, sondern sorgen auch für eine Veränderung in Sachen Corporate Responsibility. Damit setzen wir Maßstäbe.«

Während die Deals für die Gas- und Dampfturbinenkraftwerke mit über 6 Milliarden Euro inzwischen unter Dach und Fach sind, verhandelt man mit der ägyptischen Regierung weiterhin über die Verträge zur Erstellung der geplanten 12 Windkraftwerke im Golf von Suez und in der Region Westlicher Nil. Laut Emad Ghaly, Vizepräsident der Siemens-Sparte Power and Gas und vor kurzem zum CEO bei Siemens Ägypten gekürt, bemüht man sich momentan um die Finalisierung der erforderlichen technischen Dokumentationen. »Jeder Standort benötigt eine separate Dokumentation. Dabei geht es um Auswirkungen auf die Umwelt, Studien über Reiserouten von Vögeln und dergleichen. Erst wenn das abgeschlossen ist, können wir uns daran machen, das Finanzielle zum Abschluss zu bringen.«

Die Windparks sind ein langfristig angelegtes Projekt, wie auch die Gas- und Dampfturbinenkraftwerke. »Bei Gaskraftwerken hat man das Land und muss nur noch darauf bauen. Aber bei Windparks ist alles komplizierter und dauert deshalb in der Genehmigungsphase viel länger«, so Ghaly. Mit der endgültigen Errichtung der Windkraftanlagen rechnet er Mitte 2024 bis Anfang 2025. Dagegen sind die gigantischen Gas- und Dampfturbinenkraftwerke geradezu auf der Überholspur. Ende 2016 sollen zunächst im reinen Gaskraftwerksbetrieb die ersten 4,4 Gigawatt ins ägyptische Stromnetz gespeist werden. In den darauffolgenden sechs bis acht Monaten werden dann laut Planung die Dampfturbinen dazugeschaltet, um die endgültige Energiemenge von 14,4 Gigawatt zu erreichen. »So gewinnen wir bei gleicher Einspeisung von Kraftstoff 50 Prozent mehr Energie und können 50 Prozent mehr Elektrizität zur Verfügung stellen«, so Ghaly. Für Ägypten, das chronisch mit Stromausfällen zu kämpfen hat, weswegen die Bevölkerung in diesem Sommer – wie schon unter dem Vorgänger Mohammed Mursi – die wutgeballten Fäuste gegen den Präsidenten erhob, würde die Fertigstellung des Projekts zu einem spürbaren Mehr an Energiestabilität und Wirtschaftskraft führen.

Ägyptens Präsident Sisi braucht den Erfolg

Für Präsident Sisi ist das Projekt lebenswichtig. Neben den innenpolitischen Kämpfen, den andauernden Menschenrechtsverletzungen, willkürlichen Inhaftierungen und Verschleppungen von politischen Gegnern sowie nicht enden wollenden Terroranschlägen militanter Islamisten auf dem Sinai sieht sich der Ex-General ohnehin ständiger Kritik aus dem In- und Ausland ausgesetzt. Doch das ist nichts verglichen mit dem wachsenden Unmut in weiten Teilen der Bevölkerung über die zunehmend katastrophale Wirtschaftslage. Ägypten ist finanziell am Boden, verfügt kaum noch über Dollarreserven, um Verbindlichkeiten zu begleichen, lebt fast ausschließlich von ausländischen Krediten, die aber immer spärlicher fließen. Und die Hoffnung, mit einer großzügigen Finanzspritze des Internationalen Währungsfonds (IWF) im November wieder auf die Beine zu kommen, zerschlug sich vorerst an der für Ägypten – vermeintlich – überraschenden Forderung, dass zuerst die Bedingungen wie das Streichen von Subventionen erfüllt sein müssten, bevor das Geld fließen könne.

In der Folge geht es mit der Wirtschaft rasant bergab. Im Oktober erreichte das ägyptische Pfund auf dem Schwarzmarkt die bisher unerreichte Grenze von 15,5 zum Dollar und immer mehr Investoren zogen sich wegen Zahlungsrückständen zurück. Die niederländische Fluglinie KLM stellte schon im September alle Flüge nach Kairo ein, weil die erwirtschafteten Erträge nicht mehr aus Ägypten rauszubekommen waren. Die Lufthansa akzeptiert nur noch Kreditkartenzahlungen. Und die Reisebüros in Ägypten erhielten die zunächst einjährige Auflage, keine Flugreisen mehr zu verkaufen, die im Ausland beginnen oder enden. Ägyptische Banken beschränken die Auszahlungsmöglichkeiten von Bargeld über Kreditkarten im Ausland inzwischen auf 100 Euro pro Monat. Und Zucker ist so rar geworden in Ägypten, dass die Regierung die Fabrik von Edita, eines der größten Lebensmittelhersteller, stürmen und dort gelagerte Zuckerbestände beschlagnahmen ließ. Ein Händler, bei dem man 50 Kilo Zucker im Lager fand, wurde Ende Oktober von einem Gericht in Kairo zu fünf Jahren Haft verurteilt. Die Bevölkerung ist angesichts dieser Zustände hochgradig aufgebracht und Aufrufe zu Protesten am 11. November versetzen die Militärs in Angst und Nervosität.

Schwer aber wiegen auch die Rückstände im Energiesektor und die damit verbundenen Reaktionen großer Ölfirmen. Mit über 3,6 Milliarden Euro steht das Land am Nil inzwischen bei multinationalen Energiefirmen in der Kreide – derzeit ohne die geringste Aussicht, die Forderungen bedienen zu können. Das schreckt Investoren auch aus anderen Bereichen ab und führt zu schwerwiegenden Einbußen. Anfang Oktober gab Shell überraschend bekannt, die Gasförderung im Produktionsfeld von Burullus einzustellen – dem Siemens-Standort für eines der drei Gaskraftwerke. Das Personal wurde abgezogen und das Feld geräumt. Hintergrund sind 1,3 Milliarden Dollar, die Ägypten dem Öl-Multi inzwischen schuldet. Seit Juni 2016 war die Regierung die Zahlung einer Rate von 400 Millionen Dollar schuldig geblieben. Shell zog schlussendlich die Konsequenz und stoppte die Arbeiten.

Einem nackten Land kann man nicht in die Tasche fassen

Für Siemens ist die Einstellung der Gasförderung am Standort Burullus keine gute Nachricht. Überdies ist auch der Milliardendeal mit Siemens wie bei Shell über Ratenzahlungen zu bedienen, auf die das Unternehmen angewiesen ist, will es nicht in gigantischem Ausmaß den Aufbauprozess vorfinanzieren müssen. Gerade erst hat sich Ägypten dem Unternehmen gegenüber in Höhe von weiteren 350 Millionen Euro für Wartung und Instandsetzung alter Kraftwerke verpflichtet. Ein Ausfallszenario für diese und künftige Investitionen kommt da zur Unzeit. Es wäre eine Belastung, die die Hoffnung, sich Luft zu verschaffen – wie es Manager Meixner formulierte – konterkarieren würde und statt Arbeitsplätze sichern eine wirtschaftliche Schieflage begründen könnte.

Zwar gibt es auch bei Ausfällen von Ratenzahlungen die Möglichkeit, über die Hermes-Bürgschaft eine Entschädigung zu beantragen, doch das löst Regressmaßnahmen gegen den säumigen Zahler aus – sprich Ägypten. Es ist kaum anzunehmen, dass dieses Szenario in das politische Kalkül der Bundesregierung passt. Siemens bleibt da wohl nur die Hoffnung, dass die finanzierenden Banken im Vertrauen auf das Unternehmen und die Bürgschaft – und in Hoffnung auf die Möglichkeit, dass Gespräche über die Deutsche Botschaft und das Auswärtige Amt helfen können – es mit den eigenen Forderungen etwas gelassener sehen. Der deutsche Botschafter in Kairo, Julius Georg Luy, gab sich im Oktober noch zuversichtlich, dass das Megaprojekt einen maßgeblichen Beitrag zur Energieversorgung des Landes leisten werde. Doch auch die besten politischen Gesprächsbemühungen können in Ägypten kein Geld in die ersichtlich leeren Kassen spülen. Einem nackten Land kann man nicht in die Tasche fassen, und derzeit weiß niemand, was die nächsten Monate bringen werden.

Von dem noch im Februar 2016 öffentlich laut angedachten weiteren Siemens-Megaprojekt in Ägypten mit einem Volumen von nunmehr sogar 10 Milliarden Euro ist dann auch – trotz der beachtlichen bisherigen Leistungen des deutschen Unternehmens – zwischenzeitlich weder bei Ägyptens Regierung noch bei Siemens mehr die Rede. »Das derzeitige Projekt ist gewaltig«, sagt CEO Emad Ghaly. »Lassen Sie uns erst einmal bewältigen, was wir derzeit an der Hand haben. Dann kann man über weitere Projekte nachdenken.« Auf die Frage, ob sich das Unternehmen vom ägyptischen Partner, dem Ministerium für Elektrizität, in der Sache unterstützt fühlt, zögert er einen Moment. Dann sagt er hörbar knapp: »Ja.«

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